Wir sind FRIDA – die Fraueninitiative für
Demokratie und Alltagsmut
Wir sind engagierte Frauen aus der Oberlausitz, die sich in ihrer Gemeinde und darüber hinaus für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einsetzen. Wir glauben daran, dass Demokratie im Alltag beginnt – im Mut, eine Haltung zu zeigen, auch und gerade wenn es unbequem ist.
Unsere Initiative ist auf dem Land entstanden – dort, wo politische und gesellschaftliche Diskussionen oft besonders deutlich spürbar sind.
Viele Menschen halten sich zurück, weil laute Stimmen verunsichern. Wir wollen das ändern!
🌈 Hoffnung statt Angst
💬 Austausch statt Ausgrenzung
💪🏼 Mut statt Schweigen.
Wir schaffen Räume für Begegnungen und Dialoge. Mit Workshops, Freizeitangeboten und Aktionen, die Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
Wir sind präsent – bei Veranstaltungen, auf Demos und in der Nachbarschaft – und zeigen: Unsere Region ist bunt und lebendig.


weiblich
demokratisch
stark
weltoffen
tolerant

FRIDA lädt ein
9. Nov 2026
14.30 Uhr
Einer von euch sein
1933 bis 44
Kindheit und Jugend zwischen Mitmachen, Verweigern und
Deportation
Szenische Lesung auf Grundlage
anonymisierter Zeitzeugenberichte
Ein Projekt von:
MindTheGap aka Susi Claus
Regie: Astrid Endruweit
Puppenbau: Judith Mähler
Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit
Ort: Kinder- und Jugendbibliothek
Bautzen
Eintritt frei

9. Nov 2026
ab 15.15 Uhr
Vor aller Augen
Druckwerkstatt auf dem Kornmarkt
Veranstaltet von:
FRIDA, ProColore uvm.
Ort: Kornmarkt Bautzen
Kostenfrei.


27. Nov 2026
19 Uhr
Stolz und Eigensinn
Filmvorführung mit Regisseur Gerd Kroske
Veranstaltet von:
Fraueninitiative Bautzen e.V. und FRIDA – Fraueninitiative für Demokratie und Alltagsmut
Ort: Dorfgemeinschaftsraum, Dorfplatz 2c, Malschwitz
Eintritt frei.
Einlass 18.30 Uhr
Deutschland unmittelbar nach der Wende. Die zweite große Entlassungswelle hat den Osten erreicht. Frauen aus den ehemaligen Industrie Großbetrieben der DDR erzählen mit heute überraschender Selbstverständlichkeit über sich und die persönlich erlangte Unabhängigkeit durch ihre Arbeit. Selbstbewusst und emanzipiert teilen sie ihr Erstaunen darüber, dass plötzlich nur noch Männer ihre Arbeiten machen sollen. Sie erzählen auch von den einstigen Utopien, die es heute nicht mehr gibt. Zudem sehen wir Aufnahmen aus ihrem Arbeitsalltag in längst verschwundenen Industriegebäuden und Braunkohle Zechen. Auf alten U matic Bändern aus den Beständen des ehemaligen Leipziger Piratensenders KANAL X sind die Interviews erhalten.
Über 30 Jahre später hat Gerd Kroske („SPK Komplex“, „Striche ziehen“) diesen filmischen Schatz aus dem Archiv geborgen und die Arbeiter:innen von damals wiedergefunden. Einer Versuchsanordnung gleich, wird das alte Material im Split Screen von den Frauen neu kommentiert und hinterfragt. „Stolz und Eigensinn“ ist eine mediale Einkreisung, die eine Lücke schließt und Frauen porträtiert, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt haben. Was wurde einst gewonnen? Was ist verloren? Was ist geschehen?

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